Unser 11. Seminargruppentreffen verbrachten wir
im nördlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands in Höhnstedt.
| Die Unentwegenen treffen sich am Nachmittag. | |
| Am Abend sitzen wir auf der Terrasse unserer Pension. | |
| Die nächten zwei Bilder zeigen uns auf der von unserem Wirt sehr lehrreich geführten Weinbergwanderung. | |
| Zum Abschied sitzen wir wieder auf der Terrasse. Das war eines der wenigen Treffen ohne Regen. |
und ein paar Notizen zu unserem Treffen
Freitag, 28.4.
Die Autobahn ist recht voll. Ich fahre in Salzgitter ab und habe jetzt recht leere Straßen. Über die Harzhochstraße brauche ich dann doch noch recht lange. Ich komme erst nach 16:00 in Höhnstedt an.
Achim taucht hinter mir auf und lotst mich zum Parkplatz. Nach der Begrüßung bestellen wir erst einmal einen Schoppen. Als ich erzähle, daß ich Wein kaufen will, stellen wir den Schoppen zurück. Achim fährt mit mir auf die „Platte“ zur Winzergenossenschaft. Ich habe nur begrenzt Bargeld mit und kaufe deshalb eher zögerlich ein.
Nach dem Einkauf fahren wir noch kurz in den Nachbarort zum Geldautomat. Wieder zurück in Höhnstedt ist Marion gerade angekommen. Jetzt nehmen wir den Wein und warten. Bernd taucht noch auf und dann warten wir lange. Da keiner mehr kommt, brechen wir zu einem Spaziergang an den Ortsrand auf und gehen noch ein Stück in die Weinfelder.
Dabei gabeln wir Diddi und
Wolfgang auf. Spät am Abend kommt noch Rolf. Peter baut, Michael
ist krank und Heike kommt wegen Unwohlsein erst morgen. Wir essen auf
der Terrasse Abendbrot und sitzen noch lange bei Wein und Bier zusammen
und tauschen Neuigkeiten aus. Nach Mitternacht verschwinde ich ins Bett.
Es ist recht warm im Zimmer.
Samstag, 29.4.
Gegen 7:30 stehe ich auf. In dem über Nacht aufgeheizten Zimmer habe ich schlecht geschlafen. 8:30 treffen wir uns zum Frühstück. Kurz nach 9:00 fahren Achim und ich noch einmal zur Winzergenossenschaft. Marion folgt uns. Ich kaufe noch einmal ordentlich ein und bekomme noch ein Bonusfläschchen. Marion kann sich lange nicht entschließen.
Gegen 10:00 brechen wir dann zu unserer Weinbergwanderung auf. Diddi fährt los, um Heike abzuholen. Achim hat eine fachkundige Führung organisiert. Ich lerne einiges über das Verschneiden der Weinstöcke. Muß dann aber erfahren, daß das Gelernte nicht für Weinstöcke an Hauswänden gilt. Nach der halben Wanderung ist eine Rast mit Imbiss eingeplant. Nach dem Imbiss sind wir doch recht schnell gegen 13:00 wieder an der Pension. Wir essen Mittag.
Nach dem Essen machen wir nur einen kurzen Spaziergang, da wir auf Heike warten. Sie wollen gegen 16:00 da sein. Während wir Kaffee trinken kommen sie auch an. Am späten Nachmittag machen wir noch eine Runde mit Wein im Gepäck. Diesmal gehen wir durch die Obstplantagen.
Gegen 18:30 sind wir wieder zurück. Rechtzeitig für die geplante Weinverkostung. Da am Horizont Gewitterwolken aufziehen, gehen wir nach drinnen. Wir verkosten 8 Weinsorten und dürfen jeder Sorte verschiedene Punkte vergeben. Die Gewitterwolken haben sich inzwischen wieder verzogen.
Nach der Weinverkostung essen
wir Abendbrot. Im Lokal wird eine üble Musik gespielt. Achim und
ich gehen nach draußen. Nach 23:00 gehen wir wieder rein. Der Rest
bricht gerade zum Schafen auf. Wir bleiben noch sitzen und werden
später an den Tisch der Wirtsleute gerufen. Hier bekommen wir
selbstgemachten Aprikosenlikör. Der ist so lecker, daß ich
das Rezept haben will, aber der Wirt rückt es nicht heraus. Wir
sitzen noch bis nach 1:00 zusammen./font>
Sonntag, 30.4.
Die Nacht war wieder heiß im Zimmer. Wie gestern stehe ich gegen 7:30 auf. Nach dem Frühstück ist allgemeiner Aufbruch angesagt. Ein Teil von uns will noch nach Wettin, der andere ist auf dem Nachhauseweg.