Tauben-Essen

 

Eine Bilder-Geschichte.


Was lange währt wird gut. Nach einer sehr langen Vorbereitungszeit haben wir uns an einem Sonntag im März 2003 zum Braten und Verspeisen einiger Tauben getroffen. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Regina in Form von Kochbüchern hatten wir mehr Rezepte zum Zubereiten von Tauben als Tauben selbst.

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Renate versucht 10 Tauben zum Anbraten in einer Pfanne unterzubringen.

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Nach dem Anbraten verschwindet die Pfanne mit den Tauben in der Bratröhre.


Jetzt beginnt die große Stunde für Wolfgang beim Bereiten der Hütes. (Für alle Nicht-Thüringer: Hütes sind Thüringer Klöße).

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Als erstes baut Wolfgang seine Kartoffel-Reibe und Trocken-Maschine auf. Diese Maschine vereint das Reiben der Kartoffeln und das Auspressen der geriebenen Kartoffelmasse.

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Die Kartoffeln werden aufgeteilt. Wolfgang nimmt 2 Teile der Kartoffeln zum Reiben und einen Teil zum Kochen.

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Die zum Reiben vorgesehenen Kartoffeln werden in der Maschine gerieben und anschließend getrocknet. Damit sich die Kartoffelmasse und damit die Hütes nicht braun färben, werden ein paar Spritzer Zitronensaft (es geht auch Essig) zugesetzt.

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Die fertig geriebenen Kartoffeln.

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Von den gekochten Kartoffeln wird das Kochwasser aufgehoben. Die Kartoffeln werden zu Brei zerstampft. Das Kochwasser wird wieder teilweise dazugegeben, so daß ein recht flüssiger Kartoffelbrei entsteht.

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Der Kartoffelbrei wird nun wieder erhitzt bis er kocht wie ein Vulkan. Der heiße Brei wird in mehreren Teilen der geriebenen Kartoffelmasse zugegeben.


Vorsicht: Durch den kochenden Kartoffelbrei gab es schon Verbrühungen.

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Die so entstehende Kloßmasse muß geschlagen werden damit geriebene und gekochte Kartoffeln eine Bindung eingehen. Wolfgangs großer Quirl ist aus den Überresten eines Weihnachtsbaumes selbst gebaut.

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Aus der Kloßmasse werden nun die Hütes geformt. Die von Wolfgang angewendete Methode ist unter Fachleuten nicht unumstritten.

Nach dem Formen kommen die Hütes in heißes, nicht mehr kochendes Wasser.

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Kurz vor dem Essen verfeinere ich noch den Bratenfond zu einer ordentlichen Soße.


Tip: Hütes brauchen viel Soße.

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Nach getaner Arbeit wartet Wolfgang auf das Essen.

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Der Tisch ist bereits gedeckt.

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Los geht es mit der Vorsuppe, die aus Magen und Herz der Tauben entstanden ist. Danach hatte ich selbst Hunger und der Fotoapparat lag an der Seite.



Man sieht es Wolfgang an, daß ihm die gebratenen Tauben schmecken.



Die Tauben mit den Hütes sind verzehrt und die Zeit des Abwaschens naht. Zum Glück gibt es dank modernen Technik eine Spülmaschine im Haus.


Und zurück zum Anfang.